Newsletter-Marketing

6 goldene Regeln für einen erfolgreichen Newsletter

Alle aus dem Weg! Jetzt komm ich, Ihr Mega-Newsletter - So muss sich das anfühlen, wenn sich Ihr Newsletter selbstbewusst und auffallend wie eine bunte Katze seinen Weg durch den Newsletter-Dschungel in Ihrem Postfach bahnt.

 

Jeder von uns kennt das: Unser Posteingang wird täglich mit E-Mails zugemüllt die niemand braucht. Die wichtigste Regel beim Newsletter-Versand lautet daher: Schreiben Sie nur einen Newsletter, wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben! Und: Sie brauchen einen echt guten Köder, damit der Leser am Haken bleibt.

 

Nur wie zum Teufel gelingt es, dass Ihr Newsletter dem Leser nicht auf den Wecker geht? Newsletter sind nach wie vor ein wichtiges Hilfsmittel, um Kunden zu gewinnen und auf Dauer zu binden. Sie bleiben damit dem Kunden in Erinnerung. Und wenn Sie es schaffen, keinen eintönigen Werbebrief ohne Kundennutzen zu schreiben, sondern eine Botschaft mit Mehrwert ohne aufdringlich zu sein, haben Sie gewonnen. Und auch hier gilt: Content is King!

 

Der Newsletter der Direktbank ING-DiBa ist ein tolles Beispiel für gelungenes Online-Marketing. Er kommt locker-flockig daher, wirkt überhaupt nicht angestaubt (wie bei manchen Banken üblich) und schafft es jedes Mal, einen Wissensvorsprung zu vermitteln. Hier wird über smartes Reisen informiert, über richtig gute Apps oder warum Frauen in Österreich immer noch weniger verdienen als Männer. Und am Ende kratzen die Textverantwortlichen elegant die Kurve zu den Vorteilen des einfachen mobilen Bankings.

 

Hier nun meine Tipps für funktionierendes Newsletter-Marketing:

 

        1. Problem Nummer 1: Die Betreffzeile

 

Geht die Betreffzeile in die Hose, ist der restliche aufwändig verfasste Newsletter für die Katz. Eine gelungene Betreffzeile ist daher Gold wert.

Die Betreffzeile muss kurz sein, ungezügelte Neugierde wecken und einen konkreten Nutzen anbieten. Verpacken Sie die wichtigsten Vorteile in nicht mehr als 50 Zeichen. Viele E-Mail Dienste schneiden den Betreff nach 50 Zeichen ab.

 

Werbliche Reizwörter wie gratis oder Gewinnspiel sind Spam-Indikatoren und müssen unbedingt vermieden werden. Der Newsletter landet womöglich automatisch im Spam. Geben Sie also gleich beim Betreff Ihr Bestes und schreiben Sie außergewöhnlich. Auch wenn das Postfach des Empfängers bereits überquillt, muss die Betreffzeile sofort ins Auge stechen. Die wichtigsten Triggerwörter sollten ganz am Anfang stehen.

 

 

2. Die Bausteine des Newsletters: So geht’s!

 

Wenn Sie es geschafft haben, mit einer spitzenmäßigen Betreffzeile die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen, müssen Sie mit der Headline gleich noch einen drauf legen. So bauen Sie Ihren Newsletter auf:

  • Eine Headline, die hammermäßig ist
  • Ein Editorial, das alles andere als langweilig ist
  • Bilder, mit denen Sie tolle optische Anreize schaffen
  • Inhalte mit echtem Mehrwert
  • Teasertexte, die knackig und reizvoll sind

 

      3. Die hohe Kunst der Verführung: Bieten Sie einen konkreten Nutzen

 

Konzentrieren Sie sich auf eine Botschaft und lassen Sie diese ganz am Anfang wie ein Blitz einschlagen. Sie dürfen natürlich nur Versprechungen machen, die Sie auch halten können. Gutscheine, Rabatt-Aktionen oder kostenlose Downloads sind immer verlockend. Vergessen Sie nicht, eventuell eine Deadline zu nennen. Einen Termin also, an dem die Aktion abläuft.

 

Damit erhöhen Sie den Anreiz, Ihr Angebot anzunehmen. Oder versuchen Sie mit Wissen zu punkten, mit dem Sie sich speziell bei Ihrer Zielgruppe interessant machen.

 

         4. Sprechen Sie Ihren Leser persönlich an!

 

Die persönliche Anrede hat im Newsletter großes Gewicht. So fühlt sich der Leser direkt angesprochen. Stellen Sie sich beim Schreiben am besten vor, einen Brief an einen guten Bekannten zu formulieren. Überlegen Sie genau, was Ihren Bekannten am meisten interessieren könnte. Und wie Sie mit Ihrem Brief Nutzen stiften. Analysieren Sie also im Vorfeld Ihre Zielgruppe und schreiben Sie kundenspezifisch. Sie müssen dem Leser ein Angebot machen, zu dem er nicht Nein sagen kann.

 

5. Die Optik macht’s!

 

Denken Sie immer daran: Das Auge muss auch gefüttert werden. Mit einer guten Textstruktur und optisch ansprechenden Bildern wirkt Ihr Newsletter gleich viel reizvoller. Vergessen Sie nicht: Der Internet-User ist ungeduldig und will, dass Sie gleich zum Punkt kommen. Lockern Sie Ihren Text mit Bulletpoints auf. Leser lieben klar strukturierte Texte, die gut scannbar sind. Unser Gehirn verarbeitet gut gegliederte Texte mit Aufzählungen, richtig gesetzten Absätzen oder Bulletpoints wesentlich leichter.

 

6. Call to Action

 

Überlegen Sie sich genau, welches Ziel Ihr Newsletter erfüllen soll. Meistens will man den Leser zur einer bestimmten Handlung bewegen. Links und Call-to-Action Aufforderungen sind unverzichtbar. Sie könnten den Leser auch zum Download eines PDFs oder zum Besuch Ihrer Website animieren. Wenn Ihnen das gelingt, waren Sie erfolgreich, denn eine stärkere Kundenbindung ist das Ergebnis.