Briefing beispiel

Wie bereite ich mich am besten auf ein Briefing mit meiner Texterin vor?


Die Texterin ist immer nur so gut wie das Briefing!

Auch die scharfsinnigste Texterin wird nur schale Worthülsen zu Papier bringen, wenn sich der Kunde keine Zeit für das Briefing nimmt.

 

„Schreiben Sie mir doch mal einen pfiffigen Werbetext über unseren neuen Müsliriegel“, funktioniert leider nur, wenn ich alles bis ins kleinste Detail über das Produkt und das Unternehmen erfahre.

 

Ideenreichtum und Wortgewandtheit sind nichts wert, ohne umfassende Information.

Wer also sein Geld für eine Werbetexterin nicht zum Fenster hinaus schmeißen möchte, sollte sich gründlich auf das Briefing vorbereiten.

 

Nimm dir vor dem Briefing Zeit und bereite dich auf folgende Fragen vor:

 

In 13 Schritten zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit deiner Texterin:


1.     Für welches Format möchtest du den Text verwenden?

Es macht einen Unterschied, ob ich für deine Website texten soll, für deinen Social Media Kanal oder für ein Printmedium. Handelt es sich um einen Online-Text, werde ich auf Suchmaschinenoptimierung achten, damit dein Text ein gutes Ranking erzielt .

 

2.      Beschreibe dein Produkt/deine Dienstleistung und dein Unternehmen so exakt wie möglich!

Was genau bietest du an? Bist du beispielsweise Produzent einer Aluminiumsägemaschine, möchte ich alles über Planung, Herstellungsprozess, verwendete Materialien, Serviceleistungen und Dauer der Herstellung wissen. Auch kleine Details können interessant sein.

Welche Werte verkörpert dein Unternehmen? Welche Ziele verfolgst du? Und wie sieht es mit einer Vision für die Zukunft aus?

 

3.     Chronik deines Unternehmens

Wann wurde dein Unternehmen gegründet und aus welcher Intention heraus? Wer war der Unternehmensgründer? Welche Meilensteine sind im Laufe der Unternehmensgeschichte erwähnenswert? Welche Erfolge und Misserfolge zeichnen den Weg?

 

4.      Gibt es eine Corporate Language?

Ein Corporate Language-Konzept hält fest, aus welchen Komponenten sich der individuelle Sprachstil eines Unternehmens zusammensetzt. Eine Corporate Language hilft, dein Markenprofil zu schärfen und dein Unternehmen aus der Masse hervorstechen zu lassen. Die eindeutige Zuordnung einer unverwechselbaren Sprache zu einer bestimmten Marke verleiht deinem Unternehmen mehr Sichtbarkeit. Hat eine Texter*in oder eine Agentur bereits eine Corporate Language für dich entwickelt, ist diese Information im Texter-Briefing von großer Bedeutung. Wenn nicht, solltest du mit deiner Texter*in besprechen, ob ein Corporate Language-Konzept für dein Unternehmen sinnvoll ist.

 

5. USP: Was zeichnet dein Produkt/deine Dienstleistung aus?

Wodurch hebt sich dein Produkt/deine Dienstleistung von vergleichbaren Konkurrenzprodukten ab? Die Antwort auf diese Frage ist essenziell, denn mit deinem Alleinstellungsmerkmal differenzierst du dich gegenüber den Mitbewerbern. Aufgabe der Texter*in ist es, deinen USP mit einem roten Schleifchen versehen ins Rampenlicht zu rücken. Manchmal reagieren meine Kund*innen ein wenig verzweifelt auf meine Frage nach ihrem USP. Aber keine Sorge, wer lange genug nach dem gewissen Etwas gräbt, wird fündig. Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass sich für jedes Unternehmen ein einzigartiges Markenversprechen identifizieren lässt. Eine Produkteigenschaft, die für Kund*innen einen besonderen Mehrwert darstellt und für dein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil. 

Auch dieses Aufspüren des USP zählt zu meinen Aufgaben als Texterin.

 

6.  Welchen konkreten Mehrwert bietest du für deine Kund*innen?

Warum soll jemand dein Produkt kaufen? Stelle die Vorteile gleich zu Beginn des Textes in den Fokus. Indem du dem Mehrwert höchste Aufmerksamkeit widmest, hilfst du deinen Kund*innen bei ihrer Kaufentscheidung.

Ein guter Werbe- oder Verkaufstext steht und fällt mit der richtigen Themengewichtung. Der Mehrwert sollte immer von größter Relevanz sein.

 

7.   Was genau ist das Ziel des Textes?

Soll der Text nur informieren oder eine Call-to-Action beinhalten? Möchtest du deine Zielgruppe zur Newsletter-Anmeldung animieren? Beabsichtigst du den Bekanntheitsgrad deiner Marke anzukurbeln? Oder handelt es sich um einen Werbetext, mit dem du den Verkauf deines Produktes anregen möchtest? Informiere deine Texterin, welche Kundenreaktion der Text auslösen soll.

 

8. Wie lange soll der Text sein?

Je nach Textsorte gibt es bestimmte Richtlinien für den Umfang. Zum Beispiel sollte eine Presseaussendung nicht länger als eine A4-Seite sein (natürlich gibt es Ausnahmen). Ein suchmaschinenoptimierter Text sollte mindestens 400 Wörter beinhalten. Handelt es sich aber um Texte, die in ein vorgegebenes grafisches Design eingefügt werden, musst du die Texterin über die genaue Anschlagzahl informieren. Gerne berate ich dich über den optimalen Umfang einer bestimmten Textart. 

 

9. Welche Zielgruppe möchtest du ansprechen?

Willst du ein neues Jugendsparkonto bewerben oder die Generation 50plus von einem neuen Anti-Aging Fluid überzeugen? Der Ton macht die Musik und die Tonalität der Sprache den entscheidenden Unterschied. Wichtig ist, dass Markenpersönlichkeit und Zielgruppensprache Hand in Hand gehen. Wer an der Sprache der Zielgruppe vorbei textet, verhindert, dass sich potenzielle Kund*innen angesprochen fühlen. Für die Texter*in ist dementsprechend eine Zielgruppen-Analyse unverzichtbar. In diesem Zusammenhang solltest du auch das Thema "Buyer Personas" mit deiner Texter*in klären. Eine professionelle Texter*in unterstützt dich beim Erstellen von detaillierten Buyer Personas. Mit Hilfe von Buyer Personas fällt es als Texter*in viel leichter, deine Kund*innen kennenzulernen und zu begeistern.

 

10. Warum tust du was du tust?

Versuche der Frage nach dem „Warum“ in deinem Business auf den Grund zu gehen. Und damit sind wir bei Simon Sinek und seinem inspirierenden TED-Talk angelangt. Sinek sagt: „Menschen kaufen nicht, WAS ihr macht, sondern WARUM ihr es macht“. Lege also die Karten offen auf den Tisch und stelle dein „Warum“ in den Vordergrund. Die Initialzündung für dein Tun inspiriert und hat das Potenzial, eine rasche Markenverbundenheit zu schaffen. 

 

11. Wer sind deine Mitbewerber?

Eine gute Texter*in nimmt deine Konkurrenz unter die Lupe, noch bevor sie mit der eigentlichen Content-Arbeit beginnt. Es gilt zuerst die Frage zu klären, wie du dich von deinen Mitbewerbern abheben kannst. Auf diese Weise kristallisiert sich dein Alleinstellungsmerkmal heraus. Die Abgrenzung von Mitbewerbern ist eine zentrale Aufgabe im Marketing, um aus der Masse herauszustechen. 

 

12. Wie soll der Sprachstil des Textes sein?

Seriös oder rebellisch-frech? Nüchtern oder auch mal mit einem Augenzwinkern? Informativ oder unterhaltsam? Ich berate dich gerne, wenn dich diese Frage überfordert. Wichtig ist, dass Sprachstil, Zielgruppe und Markenpersönlichkeit eine stimmige Einheit bilden.

 

13. Deadline

Bis wann benötigst du den Text?

 

Jetzt sind alle Missverständnisse aus dem Weg geräumt und du kannst dich über einen Text freuen, mit dem du rasch dein Ziel erreichst!


Wie kann ich dir weiterhelfen?

Ruf mich an und erzähl mir von deinem Anliegen: **43(0)676 633 53 89.

Ich freu mich auch über deine E-Mail: Nimm Kontakt auf!

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